Weil's einfach besser ist: Ihr Projekt mit Leuten vom Fach

Der barrierefreie Umbau Ihrer Etagenwohnung, die energetische Modernisierung von Keller, Fassade und Dach Ihres Einfamilienhauses, der Ausbau Ihres Dachgeschosses – diese Maßnahmen wollen gut geplant und clever finanziert sein. Holen Sie sich deshalb von Anfang an Profis ins Boot: Finanzberater, Handwerker und Fachfirmen, Architekten und Statiker, die Energiefachberater und Spezialisten Ihres EUROBAUSTOFF Fachhändlers. Mit ihrer Hilfe gelingen auch komplexe Projekte, an denen unterschiedliche Gewerke beteiligt sind. Das spart Zeit, Geld und Nerven.

VELUX Deutschland GmbH

Klarheit über die Baunebenkosten

Je aufwändiger eine Renovierungsmaßnahme, desto eher können sogenannte Baunebenkosten anfallen, z.B. für Architekt und Planungen, für Prüfungen und Genehmigungen, für Kreditbeschaffung (z. B. Disagio, Bereitstellungskosten) und Grundbucheinträge. Hier gilt: Klarheit über alle Nebenkosten gewinnen, niemals etwas schönrechnen!

Mitbringen oder ansparen: Eigenkapital

Je mehr Eigenkapital Sie für Ihr Vorhaben einsetzen, desto günstiger kommt am Ende das Gesamtprojekt. Mindestens 20 % Eigenkapital verlangen meist die Baufinanzierer. Können Sie mehr aufbringen, sollte Ihnen die Bank dieses Plus an Sicherheit durch etwas günstigere Zinsen vergüten. Prüfen Sie, ob Sie Sparbücher und andere niedrig verzinste Anlagen nicht lieber auflösen, um das Eigenkapital zu stärken und Zinsen zu sparen. Sie haben durch einen Bausparvertrag vorgesorgt, um Eigenkapital aufzubauen? Umso besser – jetzt ist Gelegenheit, die angesparten, staatlich geförderten Euros gewinnbringend zu investieren! Ist gar kein Eigenkapital vorhanden, rechnen Sie die monatlichen Belastungen genau und kritisch durch, und lassen Sie genügend „Luft“ für Eventualitäten. Alternative könnte ein neuer Bausparvertrag sein – das Projekt ruht dann eben bis zur Zuteilungsreife.

Vergleichen heißt vorsorgen

Hausbank, Bausparkasse, Hypotheken- und Discountbanken – wer bietet weniger? Weniger Zinsen nämlich, das ist die Frage. Finden Sie heraus, welche Finanzierungsart, welche Laufzeiten und welche Modalitäten für Sie optimal sind. Wie flexibel soll die Tilgung gestaltet werden, hat Ihr Haushalt Luft für Sondertilgungen? Oder kommt es Ihnen eher auf niedrige monatliche Rückzahlungsbeträge an? Lassen Sie sich von unterschiedlichen Anbietern beraten und vergleichen Sie deren Angebote – es lohnt sich. Unser Tipp: Planen Sie nicht mehr als ein Drittel Ihres Nettoeinkommens für Zinsen und Tilgungen ein, so bleibt Ihnen Luft für unvorhergesehene Belastungen.

Förderquellen erschließen

Zinsgünstige Kredite und Zuschüsse für die Modernisierung selbst genutzter Wohnhäuser werden von den meisten Bundesländern, der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und weiteren staatlichen Stellen vergeben. Besitzer denkmalgeschützter Gebäude können sich Sanierungsmaßnahmen steuerlich fördern lassen. Auch die Schaffung von neuem Wohnraum, zum Beispiel durch Ausbau eines zuvor ungenutzten Dachgeschosses, kann gefördert werden. Fragen Sie die zuständigen Landesministerien, die Stadt- und Gemeindeverwaltungen bzw. deren Baubehörden. Die Profis Ihres EUROBAUSTOFF Fachhändlers kennen sich ebenfalls bestens aus und geben wertvolle Tipps. Auch ein Blick auf www.baufoerderer.de lohnt sich!

Günstige Kredite durch die KfW

Die KfW unterstützt die energetische und altersgerechte Modernisierung selbst genutzter Eigenheime bzw. Wohnungen. Mit dem Förderprogramm können bis zu 100 % der förderfähigen Kosten finanziert werden, der maximale Kreditbetrag beträgt 50.000,- €. Ob Sie zum Kreis der Berechtigten gehören, erfahren Sie unter www.kfw.de.

Zuschüsse für energetische Top-Modernisierungen

Bauen Sie Ihr Haus zum sogenannten Effizienzhaus um, müssen Sie die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) deutlich übertreffen. Dafür kann Ihre Maßnahme aber auch mit einem attraktiven Zuschuss durch die KfW gefördert werden. Maximal 18.750,- € erhalten Sie pro Wohneinheit bei einer Modernisierung zum Effizienzhaus. Bei einzelnen Sanierungsmaßnahmen, wie z. B. einem Austausch der Fenster, beträgt der Zuschuss 10 % der Sanierungskosten, maximal aber 5.000,- € pro Wohneinheit. Alternativ gibt es langfristig zinsgünstige Kredite bis 50.000,- € sowie Tilgungszuschüsse. Doch beachten Sie: Die Anforderungen sind hoch. Beispiel Fassadendämmung: Bei einer Fassadendämmung von außen muss ein U-Wert von 0,20 W/m²K erreicht werden, bei der Innendämmung denkmalgeschützter Häuser ist ein maximaler U-Wert mit 0,33 W/m²K vorgegeben.

Tolle Sache: geförderte Baubegleitung!

Wer sein Haus energetisch modernisiert, muss also einige technische Mindestanforderungen erfüllen. Wer garantiert die Einhaltung der teils komplizierten Vorgaben? Am besten ein baubegleitender Fachmann. Hierzu bietet die KfW ebenfalls eine Förderung an! Die KfW erstattet 50 % der Kosten für diese sinnvolle Baubegleitung – maximal 4.000,- € pro Sanierungs-Vorhaben sind drin. Förderfähig sind die Kosten für Planung, Unterstützung bei Ausschreibung und Angebotsauswahl, Kontrolle der Bauausführung und Abnahme der Sanierung. Der Zuschuss wird immer dann gewährt, wenn auch die Sanierung aus Mitteln des KfW-Programms „Energieeffizient Sanieren“ finanziert wurde.

Handwerkerleistungen steuerlich absetzen

Bis zu 6.000,- € Lohnkosten für Ihre Handwerker können Sie pro Jahr von der Steuer absetzen. Sie sparen so am Ende maximal 20 % dieser Kosten oder 1.200,- €. Doch Achtung: Der Steuerbonus kann ausschließlich für den Arbeitslohn und die Fahrtkosten geltend gemacht werden. Auch die Maschinenmiete zählt dazu. Nicht von der Steuer absetzbar sind die Materialkosten für die Sanierung. Haben Sie eine öffentliche Förderung für die Modernisierung in Anspruch genommen, fällt dieser Steuerbonus weg.

Brauchen Sie eine Genehmigung?

Eine wichtige Frage, die Sie ebenfalls vorab klären müssen. Grundsätzlich gilt: Bei denkmalgeschützten Gebäuden sind alle Maßnahmen genehmigungspflichtig. Ansonsten unterscheiden die Landesbauordnungen zwischen genehmigungspflichtigen und genehmigungsfreien Modernisierungsmaßnahmen.

Wofür Sie eine Genehmigung brauchen:

  • Fassaden-Renovierung mit starken Farb- und Formänderungen
  • Änderung der Dachneigung
  • Änderungen der Dachflächen (z. B. durch Gauben und Dachterrassen)
  • Dachausbau zu Wohnraum
  • Kellerausbau zu Wohnraum
  • Abfangen tragender Wände
  • Anbauten, wie Wintergärten und Balkone
  • nachträglicher Einbau von Heizräumen
  • nachträglicher Einbau von Heizöl- und Flüssiggas-Lagerstätten
  • Veränderungen an der Abwasseranlage

Nicht genehmigungspflichtig sind u. a.:

  • Instandsetzungen und Verschönerungen
  • Dach-Neueindeckungen, wenn Farb- und Materialcharakter beibehalten werden
  • Erneuerung von Fenstern und Türen, sofern dies nicht zu Veränderungen an der Fassade führt
  • Änderung oder Errichtung von nichttragenden und nicht aussteifenden Innenwänden
  • Ausbau von Keller und Dach zu lediglich vorübergehend nutzbaren Räumen, z. B. Hobby-, Partyraum, Sauna
  • Änderung der Installationen
  • Anbringung bzw. Änderung von Dachflächenfenstern

Professionalität ist Pflicht

Die Landesbauordnungen verpflichten jeden Bauherren zur fachgerechten Ausführung aller Maßnahmen, auch wenn diese nicht genehmigungspflichtig sind. Bei Elektroinstallationen z. B. ist die Ausführung durch Fachleute sogar vorgeschrieben.

Eigenleistungen? Ja, aber ...

Baustoffe von heute haben den Vorteil, dass sie schnell und leicht zu verarbeiten sind. Die Trocknungszeiten von modernen Mörteln und Klebern zum Beispiel sind so kurz, dass man die nächsten Arbeitsschritte sofort einleiten kann. Das beschleunigt nicht nur die Baustelle. Das eröffnet auch Chancen für handwerklich begabte Laien. Vielleicht haben Sie Freunde oder Verwandte, die Geschick, Erfahrung und Lust mitbringen, sich am Projekt zu beteiligen? Eigenleistungen helfen, eine Menge Geld zu sparen, wenn sie an der richtigen Stelle angebracht werden. Denken Sie aber daran: Eigenleistungen bzw. -beteiligungen können Garantien aufheben, die Ihr Handwerker für seine Arbeiten am selben oder benachbarten Gewerk gibt. Schätzen Sie Ihre Fähigkeiten selbstkritisch ein. Übernehmen Sie nur solche Arbeiten, die Sie sich und Ihren Helfern auch wirklich zutrauen. Vielleicht können Sie eine Eigenleistung auch mit dem Handwerker abstimmen, er berät dann und hilft, wo es nötig ist. Übrigens: als Eigenleistung gilt nur, was ohne Bezahlung erbracht wird. Schon kleinere Vergütungen, und es wird Schwarzarbeit daraus! Allerdings: Fahrt-, Verpflegungskosten und andere Auslagen Ihrer Helfer dürfen Sie erstatten.

Helfer müssen versichert sein

Wer Eigenleistungen mit Freunden, Verwandten, Arbeitskollegen oder anderen Helfern erbringt, muss diese bei der Bauberufsgenossenschaft versichern, sofern die Gesamtarbeitszeit mehr als 39 Stunden beträgt. Ihre private Haftpflicht befreit Sie nicht von dieser Verpflichtung. Die Versicherung reguliert Schäden, die Freunde und andere freiwillige Helfer auf der Baustelle erleiden. Mehr Infos unter www.bgbau.de.

Qualität auf ganzer Linie: Produkte, Systeme, Lösungen

Der große Fachmarkt Ihres EUROBAUSTOFF Fachhändlers hat die Baustoffe, die auch Ihr Handwerker wählt. Beide wissen, was zusammenpasst, damit Ihre Modernisierung sicher gelingt. Ob Einzelprodukt oder ganze Produktsysteme, die – wie z. B. bei einer Fassaden-Wärmedämmung – optimal abgestimmt sein müssen: Nutzen Sie unser Wissen für Ihr Projekt. Unsere Spezialisten beraten Sie ausführlich und zeigen Ihnen, was heute möglich ist. Sollten Sie dabei eine effizientere und am Ende wirtschaftliche Alternative zur ursprünglich gewählten Lösung entdecken – umso besser!

Auf Marken ist immer Verlass

Marken sind „Leuchttürme“ in der großen, weiten Welt der Baustoffe. Orientieren Sie sich an Markenprodukten, können Sie nicht viel falsch machen. Einige Baustoffmarken, die wir führen, werden Sie kennen, andere nicht. Dafür kennt sie Ihr Handwerker. Bei uns finden Sie alles, was in der Branche Rang und Namen hat, große Herstellermarken ebenso wie kleine, aber feine Spezialistenmarken. Unsere Einkäufer sind Könner und Kenner – Fachkompetenz zu Ihrem Vorteil!

Anschauen, anfassen, staunen

Größe hat auch etwas mit Quadratmetern zu tun. Nehmen Sie sich etwas Zeit, um unsere Fachausstellung in Augenschein zu nehmen. Materialien, Formen, Funktionen und Farben – die Vielfalt moderner Baustoffe ist riesig. Ansehen, anfassen, ausprobieren – bei uns ist alles erlaubt.

Service am Bau nehmen wir genau

Wir berechnen exakte Maße und Mengen und liefern punktgenau, schnell und zuverlässig. Mit präziser Logistik und Spezialfahrzeugen bringen wir alle benötigten Materialien auf Ihre Baustelle. Nichts fehlt, nichts muss unnötig lange herumstehen oder der Witterung ausgesetzt sein – auch das verstehen wir unter Fortschritt am Bau.